Mit dem Virus leben lernen – das müssen auch Bechterew-Betroffene
Die letzten Wochen und Monate waren gerade auch für Bechterew-Betroffene sehr herausfordernd. Nun zeichnet sich eine langsame Besserung der Situation ab und man darf zumindest vorsichtig optimistisch sein. Doch gerade für Menschen mit Morbus Bechterew wird der Weg in ein normales Alltagsleben noch länger dauern als für andere. Doch ihr oft zitierter Optimismus wird ihnen dabei helfen. (lg)
Eine auf dem EULAR-Kongress 2025 vorgestellte Studie, die u.a. auf Daten des Schweizerischen Bechterew-Registers SCQM basierte, hinterfragt die bisherige BASDAI-Grenze von vier Punkten als Voraussetzung für eine Biologika-Therapie bei Morbus Bechterew. Die Analyse zeigt: Auch Menschen mit etwas niedrigeren Werten profitieren deutlich – das stellt alte Regeln infrage.
Neue Medikamente verändern die Behandlung von Morbus Bechterew – axSpA: mehr Auswahl, mehr Hoffnung, aber auch mehr Fragen. PD Dr. med. Michael J. Nissen, Rheumatologe am Universitätsspital Genf, in der Forschung tätig und beratender Arzt der SVMB, erlebt diese Entwicklungen täglich in seiner Praxis. Im Interview erklärt er, was JAK- und IL-17-Hemmer für Patienten bedeuten und warum gemeinsame Entscheidungen heute wichtiger denn je sind.