Hohe Temperaturen können den Kreislauf belasten, müde machen und den Schlaf stören. Auch schwüle Nächte, längere Tage, Ferien, Reisen oder soziale Aktivitäten verändern Routinen und können zusätzliche Kräfte kosten.
Auch die Stimmung verdient Aufmerksamkeit. Sommer wird oft mit Leichtigkeit und Aktivität verbunden. Umso irritierender kann es sein, wenn man sich gerade dann erschöpft, unruhig oder niedergeschlagen fühlt. Saisonale Verstimmungen werden meist mit dem Winter verbunden, können aber seltener auch im Sommer auftreten. Wer solche Veränderungen über längere Zeit bemerkt, sollte sie ernst nehmen und Unterstützung suchen.
Kleine Alltagsmassnahmen können helfen: ausreichend trinken, stützende Schuhe tragen, leichte Kleidung wählen, Sonnenschutz verwenden und Pausen einplanen. Wer Medikamente einnimmt, sollte bei Unsicherheit nachfragen, ob eine erhöhte Sonnenempfindlichkeit möglich ist. Auch die Angebote der SVMB können helfen, sanft etwas Struktur und Halt in die warme Jahreszeit zu bringen.
Gleich mehrere Anlässe passen dazu: Das Live-Webinar «Haltung und Bewegung im Alltag mit Morbus Bechterew» am 1. September lässt sich bequem von zu Hause aus verfolgen – vielleicht an einem schattigen Ort und ohne Reiseaufwand. Das Live-Webinar «Selbstmanagement durch aktives Training» am 9. September gibt Anregungen, wie Bewegung realistisch in den Alltag integriert werden kann. Bei der Besucherführung beim SRF am 11. September erhalten Sie hautnah einen Einblick in die Studios der SRF-Radios. Und das Abend-Yoga im Rieterpark am 16. September verbindet sanfte Bewegung, Atmung, bewusste Wahrnehmung und Gemeinschaft.
Der Sommer muss kein Leistungstest sein. Wichtig ist ein guter Rhythmus aus Aktivität und Erholung.