Kann die axSpA vor einem schweren Covid-19-Verlauf schützen? 

Wie kann sich eine Covid-19-Infektion bei Menschen mit axSpA auswirken? Vieles ist noch ungewiss, doch nun hat eine grosse Studie verschiedene Risiken untersucht. Dabei zeigte sich ein gemischtes Bild. Insgesamt scheint das Risiko jedoch nicht erhöht. Weitere Untersuchungen sind nötig.

3. August 2023

Die medizinischen Folgen einer Covid-19-Infektion können vielfältig sein und sind bisher bei Patienten mit einer axialen Spondyloarthritis (axSpA) nicht im Detail untersucht worden. Da bei der Behandlung der Betroffenen oft TNF-Hemmer eingesetzt werden, könnte ihr Einfluss auf die Behandlungsergebnisse Auswirkungen auf das Covid-19-Management haben. 

Ein nationales Forschungsnetzwerk in den Vereinigten Staaten, an das mehrere Institutionen angeschlossen sind, hat diese Fragestellungen nun bei Patienten mit einer axSpA-Diagnose, einschliesslich solchen mit einer ankylosierenden Spondylitis (AS) und einer nicht-radiologischen SpA (nr-axSpA), die eine Covid-19-Infektion hatten, untersucht. Dazu wurden in einer Datenbank Covid-Patienten ohne entzündliches Rheuma mit den Bechterew-Betroffenen hinsichtlich demografischer Kriterien wie Alter, Geschlecht, Rasse und Body-Mass-Index sowie Begleiterkrankungen wie Bluthochdruck, chronische Lungenerkrankungen, Diabetes mellitus, Herz- und Nierenerkrankungen, Erkrankungen der Blutgefässe im Gehirn sowie nikotin- und alkoholbezogene Störungen abgeglichen.  

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