Studie bestätigt Wichtigkeit von Selbsthilfegruppen für axSpA-Betroffene 

Die Umfragen der SVMB zeigen es immer wieder: Bechterew-Betroffenen, die in Selbsthilfegruppen sind oder entsprechende Dienstleistungen nutzen, geht es besser als solchen, die diese Angebote nicht in Anspruch nehmen. Regelmässig geben die Mitglieder der SVMB an, dass es ihnen körperlich und psychisch besser geht und dass sie sich besser über die Krankheit und Therapiemöglichkeiten informiert fühlen als Nicht-Mitglieder. Diesen positiven Effekt einer Mitgliedschaft für Menschen mit Morbus Bechterew bestätigt nun auch eine Studie.

12. Juni 2023

Internationale Leitlinien zur axialen Spondyloarthritis (axSpA) legen nahe, dass Patientinnen und Patienten von der Mitgliedschaft in Patientenverbänden profitieren. Die wissenschaftliche Evidenz dafür ist jedoch begrenzt und nicht überzeugend. Ziel dieser Studie war es, die Unterschiede in den soziodemografischen Merkmalen, den Lebensgewohnheiten und den von den Patientinnen und Patienten berichteten Ergebnissen (engl. patient-reported outcomes, PROs) zwischen axSpA-Patienten, die einer Patientenvereinigung angehören, und solchen, die dies nicht tun, zu untersuchen. 

Ein Forschungsteam rund um Prof. Dr. Marco Garrido-Cumbrera von der Universität Sevilla (Spanien) hat insgesamt 1654 axSpA-Patientinnen und -Patienten befragt und untersucht. Dabei zeigten sich deutliche Unterschiede zwischen den «Gruppen-» und den «Einzelkämpfern». Die Teilnehmenden an Selbsthilfegruppen zeigten insbesondere eine höhere körperliche Aktivität und eine bessere psychische Gesundheit.  

Dieser Artikel wurde exklusiv für Mitglieder geschrieben.

Werden Sie jetzt Mitglied der Schweizerischen Vereinigung Morbus Bechterew, um den ganzen Artikel zu lesen.

Bereits Mitglied? Melden Sie sich hier an:

Anmelden