Preise

Forschungspreis 2017

Michael J. Nissen mit dem Förderpreis der Schweizerischen Bechterew Stiftung ausgezeichnet

Am 39. Schweizerischen Bechterew-Treffen in Winterthur konnte Dr. med. Michael J. Nissen den Forschungspreis 2017 der Schweizerischen Bechterew-Stiftung entgegennehmen. Im Video-Interview erklärt er, worum es in der Arbeit geht und weshalb diese für die Betroffenen wichtig ist.

Adrian Ciurea mit dem Werner-M.-Wolf-Preis ausgezeichnet

An der Mitgliederversammlung der SVMB 2016 in Sursee wurde PD Dr. med. Adrian Ciurea mit dem Werner-M.-Wolf-Forschungspreis ausgezeichnet. Im Video-Interview erklärt er, weshalb Rauchen für Bechterew-Betroffene besonders schlimm ist.

PD Dr. med. Adrian Ciurea nimmt den Scheck von Prof. Dr. med. Rudolf Kissling, Präsident der Schweizerischen Bechterew-Stiftung, entgegen.

PD Dr. med. Adrian Ciurea nimmt den Scheck von Prof. Dr. med. Rudolf Kissling, Präsident der Schweizerischen Bechterew-Stiftung, entgegen.

Sehen Sie sich den Vortrag in ganzer Länge rechts oben im Mitgliedermenü in der Rubrik Videos Krankheitsbild an (nur für Mitglieder).

«Rauchen und Bechterew – das ist eine unheilvolle Allianz», erklärt PD Dr. med. Adrian Ciurea vor den Mitgliedern der SVMB anlässlich der diesjährigen Generalversammlung am 13. Juni in Sursee. Er durfte für seine Forschungsarbeit, die sich mit den Zusammenhängen zwischen Tabakkonsum und dem Bechterew beschäftigt, den«Werner-M.-Wolf-Forschungspreis» entgegennehmen. Der mit 30‘000 Franken dotierte Scheck wurde von Prof. Dr. med. Rudolf Kissling,  Stiftungspräsident der Schweizerischen Bechterew-Stiftung, feierlich an PD Dr. Adrian Ciurea übergeben.

Adrian Ciurea hat gemeinsam mit einem Forscherteam nachweisen können, dass sich Rauchen negativ auf die Wirksamkeit von TNF-Alpha-Hemmern auswirkt. Insbesondere Kinder von Bechterewlern sollten ganz auf das Rauchen verzichten, da sie ohnehin ein höheres Risiko für die Krankheit aufweisen. Die Wirksamkeit der Medikamente sei bei Ex-Rauchern aber wieder gleich gut wie bei Nichtrauchern.

Der Forschungspreis der Schweizerischen Bechterew-Stiftung wurde ins Leben gerufen, um die Forschung zu Morbus Bechterew in der Schweiz zu fördern und neue Erkenntnisse zu gewinnen, welche die Lebensqualität der Betroffenen verbessern können.

Preis für Bechterew-Bewegungsstudie

Die Bechterew-Bewegungsstudie der SVMB und des Universitätsspitals Zürich wurde 2011 mit dem prestigeträchtigen Preis der europäischen Rheumaliga (EULAR) ausgezeichnet.

Die beiden Studienleiterinnen Karin Niedermann und Claudia Muggli freuen sich über den EULAR-Preis.

Die beiden Studienleiterinnen Karin Niedermann und Claudia Muggli freuen sich über den EULAR-Preis.

Bei der Bechterew-Bewegungsstudie Studie wurde untersucht, ob und wie sich ein Herzkreislauftraining auf die verschiedenen Symptome des Bechterews auswirken. Die 106 Teilnehmenden (davon 38 Frauen) wurden zu diesem Zweck zufällig in die Trainingsgruppe mit Nordic-Walking oder in die Kontrollgruppe eingeteilt.

Dabei zeigte sich, dass regelmässige Bewegung bei Bechterew die Fitness signifikant erhöht. Dies unabhängig von Geschlecht, Alter oder auch Gewicht. Im Weiteren hatte die Trainingsgruppe nach drei Monaten weniger entzündliche Schmerzen. Die Studie förderte auch zu Tage, dass jeder Bechterew-Patient unabhängig vom Schweregrad der Erkrankung ein Herzkreislauf-Training absolvieren und somit etwas für einen günstigeren Verlauf der Krankheit beitragen kann. Die SVMB ist nun bestrebt, ein Ausdauertraining in ihren Therapiekursen zu integrieren.

Die Bechterew-Bewegungsstudie wurde am Europäischen Rheumatologiekongress (EULAR) in London ausgezeichnet. Die beiden Studienleiterinnen Karin Niedermann und Claudia Muggli durften den «Abstract Award» entgegennehmen. Lediglich sechs von 3500 eingereichten Studien erhielten diese Auszeichnung. Anbei finden Sie den ungekürzten Bericht über die Bechterew-Bewegungsstudie.

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