Frage des Monats

August 2017

Für welche Patienten mit Morbus Bechterew ist eine Patientenschulung sinnvoll?

Eine Patientenschulung kann Ihnen helfen, die Krankheit aktiv zu bewältigen. Der Bechterew erfordert von den Betroffenen die aktive Mitwirkung bei der Krankheitsbewältigung. Eine Voraussetzung dafür ist ein solides Wissen über die Krankheit und ihre Behandlungsmöglichkeiten. Dieses Wissen können sich alle aneignen, die an einer Patientenschulung teilnehmen.

Grundsätzlich ist die Schulung für alle Patienten mit Morbus Bechterew sinnvoll. Es gibt jedoch auch Ausnahmen. Patienten, die sich in einer Schubsituation befinden und unter sehr starken Schmerzen leiden, sind oft durch den Schmerz so sehr beeinträchtigt, dass sie sich nicht auf die Schulungsinhalte konzentrieren können. Diese sollten zu einem späteren Zeitpunkt – nach Abklingen der Schubsituation – geschult werden. Ebenso ist zu verfahren, wenn andere Ereignisse, z.B. ein Todesfall in der Familie, die Betroffenen stark absorbiert. Oft schränken andere Erkrankungen die Teilnahme an einer Schulung ein. Beispiele sind psychiatrische Krankheitsbilder oder ein eingeschränktes Seh- oder Hörvermögen. Eine Altersbegrenzung gibt es nicht, da das Interesse und die Aufnahmefähigkeit nicht vom biologischen Alter abhängig sind. Hier ist individuell zu verfahren.

Die SVMB führt die Patientenschulungen jeweils in drei Modulen durch. Auskünfte erhalten Sie bei der Geschäftsstelle unter 044 272 78 66 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.