Bewegung und Sport

Bechterew braucht Bewegung: Aktive Bewegungstherapie ist beim Morbus Bechterew unerlässlich, um die Beweglichkeit zu erhalten oder gar zu verbessern. Wichtig ist auch die sportliche Aktivität, bei der Kraft, Beweglichkeit, Ausdauer und Koordination trainiert werden.


Bechterew-Gymnastik

Neben den Medikamenten sind die spezifischen Therapiekurse beim Morbus Bechterew die wichtigste Massnahme. Die wöchentlich stattfindenden Bechterew-Gymnastikkurse, die von spezialisierten Physiotherapeutinnen geleitet werden, bieten dazu eine gute Unterstützung. Die Betroffenen können dabei ein intensives, der Krankheit angepasstes Übungsprogramm absolvieren und erhalten nützliche Tipps für den Alltag. Die Bechterew-Therapiekurse verzögern die Versteifung der Wirbelsäule, vermindern die Verkrümmung des Rückens und reduzieren die Schmerzen. Die Betroffenen sollten die Gymnastikübungen täglich durchführen.

Die Bechterew-Therapiegruppen finden wöchentlich statt und die Teilnehmer absolvieren unter Anleitung einer Fachperson ein intensives Bewegungsprogramm. Die Schweizerische Vereinigung Morbus Bechterew bietet Therapiekurse in der ganzen Schweiz.

Die Erhaltung der Beweglichkeit ist beim Morbus Bechterew überaus wichtig.
Die Erhaltung der Beweglichkeit ist beim Morbus Bechterew überaus wichtig.

Sport

Bechterew braucht Bewegung. Und grundsätzlich soll Bewegung Spass machen, weshalb auch schnelle Sportarten wie Skifahren oder Tennis für Bechterew-Betroffene durchaus in Frage kommen. Dennoch gibt es Sportarten, die sich für Patienten besonders gut eignen. Dazu gehören:

  • Langlauf
  • Nordic Walking
  • Radfahren
  • Wandern
  • Schwimmen
  • Wassergymnastik
  • Volleyball
  • Medizinische Trainingstherapie

Radfahren gehört zu den empfehlenswerten Sportarten.
Radfahren gehört zu den empfehlenswerten Sportarten.

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