Therapie

Die Therapien beim Morbus Bechterew sind sehr vielfältig.

Es gibt verschiedene therapeutische Möglichkeiten. Sie tragen dazu bei, die entzündlichen Schmerzen zu lindern und die Mobilität zu erhalten. Zur Erhaltung der Beweglichkeit oder Verzögerung der Versteifung reicht die medikamentöse Therapie nicht aus. Daher gilt der Grundsatz: Bechterewler brauchen Bewegung.

Diverse Sportarten sind für Bechterew-Betroffene besonders empfehlenswert. Zudem können verschiedene aktive und passive Therapiemethoden ausprobiert werden. Die entzündlichen Schmerzen werden in erster Linie durch Medikamente behandelt. An erster Stelle kommen dabei Nichtsteroidale Antirheumatika (NSAR). Immer häufiger werden biologische Medikamente, so genannte TNF-Alpha-Hemmer eingesetzt.

Zur Linderung der Schmerzen können auch die passive Physiotherapie oder alternative Methoden beitragen. Hier erfahren Sie mehr über die Bewegungstherapie (PDF, 2 MB).

Trotz aller therapeutischen Massnahmen beim Bechterew kann es vorkommen, dass sich die Wirbelsäule zunehmend versteift und verkrümmt. In solchen Fällen kann eine Aufrichtoperation die Lebensqualität merklich verbessern.