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Studie der SVMB und des USZ gewinnt EULAR-Preis
Die Bechterew-Bewegungsstudie der Schweizerischen Vereinigung Morbus
Bechterew (SVMB) und des Universitätsspitals Zürich steht
in der Endphase und die wichtigsten Resultate liegen vor: Ein Herzkreislauftraining
verbessert die Fitness bei Bechterew- Betroffenen erheblich und
sie können trotz der Krankheit Ausdauer trainieren. Zudem könnte
sich ein solches Training positiv auf die Schmerzen und die Müdigkeit
auswirken.
Untersucht wurden in dieser Studie, welche Elemente zur traditionellen
Bechterew-Bewegungstherapie hinzugefügt werden sollen, sodass
die typischen Symptome der Krankheit noch besser beeinflusst werden
können. Nach dem Zufallsprinzip eingeteilt (randomisiert),
nahmen die 106 Beteiligten der Studie entweder an einem Herzkreislauftraining
mit Nordic Walking teil, oder sie erhielten vertiefte Informationen
im Umgang mit der Krankheit. Alle Studienteilnehmenden absolvierten
wöchentlich ein Bechterew-Gymnastikprogramm.
EULAR-Preis in London
Am Europäischen Rheumatologiekongress (EULAR, The European
League Against Rheumatism) der vom 25. bis 28. Mai 2011 in London
stattfand, wurde die Studie aus rund 3500 eingereichten Arbeiten
für eine mündliche Präsentation ausgewählt.
Insbesondere wurde die eingereichte Zusammenfassung nebst fünf
weiteren klinischen Studien mit einem «Abstract Award»
ausgezeichnet.
Geleitet wurd die Studie am UniversitätsSpital durch die Physiotherapeutin
Karin Niedermann. Für die Koordination mit der Bechterew-Vereinigung
ist SVMB-Physiotherapeutin Claudia Muggli zuständig.
Den vollständigen Bericht über die Studie finden Sie
hier.
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